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Ambulante Hospizarbeit

Die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen, ihrer Angehörigen und Freunde in der Häuslichkeit, in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und stationären Hospizen ist unentgeltlich und konfessionsunabhängig.

Die begleitenden ehrenamtlichen MitarbeiterInnen absolvieren eine Ausbildung, nehmen regelmäßig an Fortbildungen und Supervision teil und unterliegen der Schweigepflicht; ihr Engagement reicht von psychosozialer Begleitung über Besuchsdienste oder Sitzwachen bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit.

Hauptamtliche MitarbeiterInnen mit entsprechender fachlichen Qualifikation übernehmen die Beratung und Koordination.

Der Wunsch vieler Menschen, zu Hause sterben zu können, wird von den Diensten unterstützt. Sie sind wesentlicher Bestandteil sozialer Netzwerke vor Ort, vermitteln innerhalb dieser und arbeiten mit den regionalen spezialisierten ambulanten Palliativversorgungsteams (SAPV) zusammen, um diesen Wunsch verwirklichen zu können.

"Immer noch werden viele Menschen in den letzten Stunden vor ihrem Tod ins Krankenhaus gebracht. Meist wäre es gar nicht nötig – aber die Angehörigen zu Hause brauchen die Sicherheit, dass sie mit eventuellen Krisensituationen nicht allein sind. Solche Sicherheit ist aber auch anders möglich: Durch einen Arzt, der an Wochenenden und an Feiertagen Hausbesuche macht, einen spezialisierten Pflegedienst sowie erfahrene ehrenamtliche Sterbebegleiter der ambulanten Hospizdienste. Mit dieser Unterstützung kann der Wunsch nach einem friedlichen Tod daheim durchaus erfüllt werden." *

* Aus einem Gespräch mit Heike Borchert; nachzulesen in: Sterben dort, wo man zu Hause ist – eine gemeinsam entwickelte und durch die LAGO Brandenburg neu aufgelegte Broschüre.